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Pécs - Siklós - Máriagyűd - Villány

PÉCS - DIE STADT DER KULTUR UND DER MEDITERRANEN FLEUR

Pécs ist eine Universitätsstadt, ein Kultur- und Bischofszentrum. Die größte Stadt von Transdanubien. Es gibt in der Stadt historische Baudenkmäler aus den türkischen Zeiten, UNESCO- Baudenkmäler, ein wunderschönes Dom, viele Museen usw. Der Name der Stadt ist slawischer Abstammung, bedeutet „fünf”, im Mittelalter hieß die Stadt Quinque-Ecclesiae, auf Deutsch Fünfkirchen, da es innerhalb der Stadtmauer fünf Kirchen standen. In Pécs gibt es das größte, aus dem Mittelalter erhalten gebliebene Stadtzentrum in Ungarn.

SIKLÓS

Die Siklóser Burg ist eine der im besten Zustand gebliebenen strategischen Festungen, zugleich eines der wichtigsten Renaissance-Gebäude in Ungarn. Als historische Sehenswürdigkeit in Ungarn hat die Burg auch eine wichtige Bedeutung. Die ersten Mauern wurden um 1294 gebaut. Die ersten Dokumentationen über die Burg stammen aus dem Jahre 1294 und befinden sich in der Bischofsregistratur in Pécs. In der Burg gibt es ein modernes Besucherzentrum, in dem man die Geschichte der berühmten ungarischen Familien Garai, Perényi, Batthány kennenlernen kann.
Die Moschee Malkocs Bej
Ein schönes Baudenkmal aus den türkischen Zeiten, das im 16 Jahrhundert gebaut wurde. Die Moschee erhielt nach der Renovierung im Jahre 1993 den Europa Nostra Preis. Heutzutage funktioniert sie als Gesellschaftsraum und Bethaus, sie kann aber in Öffnungszeiten besichtigt werden.
Serbische Kirche
Serbische KircheIn Siklós lebten im 15 Jahrhundert schon Serben, und mit ihrer Hilfe wurde im Jahre 1738 eine Kirche erhoben. Die Kirche wurde im Zopfstil gebaut. Ihre Einrichtung stammt aus dem 18 Jahrhundert.

MÁRIAGYŰD

Pilgerfahrt? Seelische Erneuerung? Ein ungarisches El Camino? Die Gnadenkirche in Máriagyűd wird seit Jahrhunderten von Pilgern besucht. Der Gnadenort liegt paar km von Harkány entfernt, am Tenkes Gebirge. Die ersten Spuren über die Kirche findet man in einer Urkunde aus dem Jahre 1290. Ende des 17. Jahrhunderts schreibt man in den Büchern der Kirche über Maria-Erscheinungen. In den Legenden steht eine Maria-Statue schon vor den Ungarn, als da Slaven lebten, an dem Ort. Im 18 Jahrhundert wird die Kirche im Barockstil umgebaut und vergrößert. Die Kirche hat Papst Pius der V. für Gnadenkirche erklärt und ihr Vorrechte verliehen.
Die Kirche wurde in den 1990 Jahren völlig renoviert. Im Jahre 2008 bekam die Kirche vom Papst Benedikt neue Kirmesrechte und den Preis „basilica minor“. Heutzutage kommen hunderte zu dem Kirchenfest um hier Ruhe zu finden.

VILLÁNYER WEINBAUGEBIET - VILLÁNY-SIKLOSER WEINSTRASSE

Das günstige Mikroklima, der richtige Boden und das generationenreiche Wissen machte das Weingebiet zu einem der besten und anerkanntesten Weingebiete Ungarns. Was die Weine betrifft, ist die Palette der hier angebauten Weine vollständig. Neben den berühmten körperreichen Rotweinen findet man hier Rosé- und Schillerweine, sowie auch hervorragende Weißweine. Villány liegt beim Treffpunkt von drei Landschaften, am Fuße des Templom-Berges, am Ufer des Karasica Flusses. Das Kennzeichen der Villányer Weine ist eine besondere Pflanze, die Zeitlose (Colchicum hungaricum JANKA). Diese Blume ist seit 1933 eine geschützte Pflanze und blüht neben Nagyharsány im Winter und im frühen Frühling.


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